Mahren: Wunsch ist Vater des sozialdemokratischen Gedankens….

Hintergrund: Die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Petra Berg vermutet, dass die schwarzgrüne Koalition wegen des Lisdorfer Bergs „innerlich zerissen“ sei. Ihr antwortet der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Gabriel Mahren:


Die Analyse der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Petra Berg ist falsch. Die Koalition ist nicht innerlich zerrissen, sie arbeitet stabil auch an schwierigen Themen. Der Wunsch ist hier wohl der Vater des sozialdemokratischen Gedankens. Hierzu der Fraktionsvorsitzende Gabriel Mahren:

„Frau Berg versucht einen Keil zwischen CDU und Grüne im Saarlouiser Stadtrat zu treiben. CDU und Grüne in Saarlouis sind mit einem schwierigen Thema konfrontiert, das im Übrigen einen der großen gesellschaftlichen Konflikte der Zeit spiegelt: das Abwägen zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen vor dem Hintergrund der Klimakrise.



Wir würden uns freuen, wenn von Seiten der Sozialdemokraten in Stadt und Land auch einmal Impulse zur Lösung solcher Konflikte gegeben würden. Stattdessen, wie jetzt erlebt, das alte parteipolitische Feldgeschrei und inhaltlich eher das Prinzip Augen zu und durch!

Das ist nicht unsere Politik. Die Koalition moderiert einen schwierigen Prozess unter Einbeziehung vieler Institutionen und Verbände aus Wirtschaft, Umweltschutz und Arbeitnehmerschaft. Anschließend hat dann der Souverän das Wort.

Gerade der kompetente, vertrauensvolle und ernste Umgang beider Koalitionspartner mit diesem schwierigen Thema ist ein Beleg für die Stabilität und die Qualität dieser Koalition.“

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