Stau in der Innenstadt von Saarlouis. Staub- und Lärmemissionen sollen durch neue Verkehrsplanung verringert werden

Grüner Haushaltsantrag # 1: Verkehrsführung innerer Ring und Kernstadt neu planen

Gemeinsam mit unserem Koalitionspartner CDU haben wir in der letzten Stadtratssitzung einen Haushaltsänderungsantrag mit 21 Einzelpunkten verabschiedet (Wir berichteten bereits). Viele zentrale Themen aus dem Koalitionsvertrag werden demnach bereits in den Haushalt 2020 aufgenommen. Wichtigste Botschaften aus dem Antrag: Klimaschutz, Mobilität und Stärkung des Wirtschaftsstandortes Saarlouis. FDP und SPD haben sich unserem Antrag angeschlossen. Das freut und zeigt uns zugleich, dass sich unsere grüne Politik im Stadtrat am Puls der Zeit bewegt.

Wir möchten eine kleine Serie starten und wesentliche Punkte unseres Haushaltsantrages in den nächsten Tagen auf dieser Homepage vorstellen.

Heute: Verkehrsführung innerer Ring und Kernstadt mit Zufahrtsstraßen

Seit Jahrzehnten wurde in Saarlouis dem motorisiertem Individualverkehr (MIV) der Vorrang eingeräumt. Durch den hohen Einpendleranteil kommt es in der Innenstadt insbesondere morgens und nachmittags zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit erhöhten Lärm- und Staubemissionen.

Wir möchten den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit im Bereich des Inneren Rings verbessern. Hierzu soll eine Einbahnregelung für den inneren Ring im Rahmen einer Machbarkeitsstudie überprüft werden. In unserem Antrag haben wir 150.000 Euro für entsprechende Planungen beantragt. Die Planungen sollen auch die Zufahrtsstraßen und die Anbindung des Großen Marktes mit ÖPNV berücksichtigen.

Ziel einer Einbahnregelung soll neben einer modernen innerstädtischen Verkehrsführung auch die Gewinnung von Raum für den Rad- und Fußverkehr, für den ÖPNV und für dem Parken sein. Dadurch soll die Verkehrssicherheit insbesondere für Radfahrer und Fußgänger gestärkt und der Parkraum in Zentrum der Stadt entlastet werden. Im Bereich des inneren Ringes zwischen Stadtgartengymnasium, Max-Planck-Gymnasium, TGBBZ, Anne-Frank-Schule sowie dem Robert-Schuman-Gymnasium, sind täglich mehr als 4000 Schülerinnen und Schüler unterwegs. Leider fehlt es bis heute an einer effizienten Verkehrsanbindung zu diesen Schulen.

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